Packliste für Paris-Brest-Paris – Was kommt mit?

Ideale Ausstattung für den 400km Brevet
Das Ruby ist gut für den Brevet ausgestattet

Allmählich wird mein Plan an Paris-Brest-Paris teilzunehmen realer, denn es sind nur noch knapp 2 Wochen bis ich an der Startlinie beim ältesten Radsportevent der Welt stehe. Am 19.08. um 5:15 rolle ich los. Zeit sich mal mit einer Packliste zu beschäftigen. Ich mache gleich zwei Packlisten, eine für die Dinge, die ich direkt am Rad mitnehmen werde und eine Zweite mit den Dingen, die als Back-Up oder zum Austausch im Wohnmobil sein werden.

Richtig gelesen: Wohnmobil! Ich werden mit dem WoMo anreisen und wahrscheinlich 2 Stopps im WoMo machen, da gibt es reichlich zu überlegen was mit muss.

Noch was: Wer mich online auf der Strecke zwischen Paris und Brest verfolgen möchte, kann das anhand meiner Startnummer Y080 auf der PBP-Webseite tun! Updates gibts außerdem regelmäßig in der Story auf Instagram!

Was kommt wo hin? Packliste für Taschen am Rad

Mein Rad für Paris-Brest-Paris wird mein Specialized Ruby sein, ausgestattet mit SON Nabendynamo und Luxos von Busch und Müller habe ich eine On-Board-Stromversorgung. Darüber hinaus werde ich 4 Taschen am Rad haben.

  • „Arschrakete“ unterm Sattel
  • Oberrohrtasche
  • 2 Stembags rechts und links vom Vorbau

Eine vollständige Liste gibts unten als PDF, hier im Text gibts ne Zusammenfassung und Erklärung warum ich was mitnehme.

Welche Bekleidung bei welchem Wetter am besten ist, aber ich schon mal in einem anderen Blog beschrieben.

Ideale Ausstattung für den 400km Brevet
Das Ruby ist gut für den Brevet ausgestattet

Aber was ist nun wo drin? Packliste für jede Tasche

Satteltasche

Generell packe ich in die Arschrakete Dinge, die ich nicht unmittelbar und häufig brauche, denn zum Einen komme ich während der Fahrt nicht dran und zum anderen muss ich die Tasche immer auf- und zuwickeln. Ich bin übrigens mit der Arschrakete von Revelate Designs aus Alaska unterwegs. Konkret sind in der Tasche Ersatzteile fürs Rad (z.B. Schläuche, Reifenheber, Kabel, Kettenschloss…) zusammen verpackt in einem Zipper-Beutel, damit nicht alles lose herum fliegt. Details findest du auf der Packliste ganz unten. Eine kleine Pumpe habe ich Rad montiert.

In einem zweiten Zipper-Beutel der Packliste ist mein Erste-Hilfe-Paket. Hier sind eininge Verbandmaterialien drin, Pflaster aber auch ein paar Allergietabletten oder eine Schmerztablette. Zusätzlich habe ich ein Paar Kontaktlinsen zum Ersatz dort drin und 2 Notfalldecken. Die Notfalldecken würden mich im Zweifel warm halten. Eine zum Drauflegen, eine als Decke. Die beiden Zipperbeutel sind ganz unten in der Tasche. Darüber kommen die etwas leichteren Sachen, konkret Regenbekleidung und je nach Witterung ein wärmes Baselayer, ein Langarmtrikot für nachts und eine Windjacke. Eine Windweste werde ich bereits an haben. Und Überschuhe für Regen. Und ein zweites Paar Handschuhe ggf. mit langen Fingern für nachts sowie meine Überziehhandschuhe. Je nach Witterung kommen noch Armlinge und Beinlinge dazu.

Brevetkarte muss dabei sein
Ohne die Brevetkarte geht nix

Tasche auf dem Oberrohr

Auch auf dem Oberroht habe ich eine Tasche von Revelate Designs, die wasserdicht ist und sich während der Fahrt öffnen und schließen lässt. Hier ist quasi die Technikabteilung der Packliste untergebracht. Alle Technik ist dort verstaut (Powerbank, Ladekabel) und zusätzlich sind dort ein paar Pflegeprodukte untergebracht. Feuchte Toilettentücher und Ersatzsitzcreme, neben Sonnencreme und Lippenfettstift komplettieren das Angebot. Und eine kleine Action-Cam ist noch verstaut, für ein paar Fotos wöhrend der Fahrt.

Stembags – die Speisekammer

In meinen beiden Stembags, ebenfalls Revelate Deisgns, weil die während der Fahrt einhändig geöffnet und verschlossen werden können, befindet sich mein Essen. In Reichweite, weil ich sonst zu wenig esse… Kaum zu glauben… Dafür habe ich keine Packliste, ich packe ein was mir schmeckt und fülle unterwegs nach, was gut aussieht.

In der linken sind die verpackten Dinge wie Riegel, Schnitten oder dergleichen. Vielleicht noch hartgekochte Eier oder eine Dauerwurst. In der rechten sind die losen Dinge eingefüllt (in einer kleinen Tüte). Nüsse und Studentenfutter haben sich bewährt, neben Trockenobst oder kleingeschnittenem Frischobst. Vielleicht landet dort in Paris auch ein Crepes und Baquette drin.

Trikottaschen

In den Trikottaschen befindet sich bei mir meistens eher wenig. Regulär ist dort nur mein Handy in einer Hülle untergebracht und ein kleines Portmonee mit der Kontrollkarte, Krankenkassenkarte, Allergieausweis, Kreditkarte und Geld. Vielleicht steckt in den Taschen noch ein leeres Müsliriegelpapier oder ein Kleidungsstück, das ich gerade ausgezogen habe. Da Sachen im Trikot schnell zu noch mehr Körperwärme führen, versuche ich die Taschen eher leer zu lassen. Vielleicht stecke ich noch eine klare Brille für Nachts ein.

Packliste der Dinge im Back-Up Wohnmobil

Nun ja, im Wohnmobil verbleiben eigentlich keine essentiellen Dinge. Was jedoch dort deponiert ist, sind frische Klamotten (Hose, Trikot, Handschuhe, Socken…). Darüber hinaus liegen dort ein paar weitere Ersatzteile bereit wie ein zweites Paar Schuhe und Pedale und eine Standluftpumpe. Zum Start liegen dort außerdem die Dinge, die ich anhaben werde: Radschuhe, Hose, Baselayer, Trikot, Warn/Windweste, Sonnenbrille.

Zweite Funktion des Wohnmobils ist natürlich die Versorgung mit neuen Vorräten an Essen, es liegen dort also noch ein paar Riegel, ein paar Gels oder auch ein bisschen Obst. Ich werde jedoch vorrangig unterwegs Essen, was verfügbar ist um das Gewicht am Rad nicht zu sehr zu strapazieren.

 

Auch wenn in diesem Blog diverse Produkte genannt sind, ist dies kein gesponsorter Beitrag. Alle Produkte habe ich selbst gekauft und mich für sie entscheiden, weil ich meine, dass sie für mich die beste Lösung sind.

Und hier kommt die gesamtePackliste:

Packliste PBP

 

Was fehlt euch auf der Liste?

 

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